Besenreiser

Ästhetische Behandlung

MIKRO-SKLEROTHERAPIE
BESENREISER

Sklerotherapie ist die erste Wahl bei Besenreisern.

Nebenwirkungen sind in den meisten Fällen gering.

Für wen ist das Verfahren geeignet?

Besenreiser oder  auch Besenreiservarikose ist eine an sich harmlose Gefäßerscheinung. Manche Patienten empfinden Besenreiser ästhetisch störend und suchen nach einer  Möglichkeit davon befreit zu werden. Tatsächlich kann durch eine Verödungsbehandlung die Situation in vielen Fällen deutlich gebessert werden. Da die Besenreiservarikose allerdings auch durch Veranlagung gefördert wird und die Verödungsbehandlung diese Ursache nicht beeinflussen kann, entstehen oft nach einiger Zeit erneute Besenreiser. Unter Umständen kann es dann sinnvoll sein, regelmäßig alle 2-3 Jahre eine Behandlung vorzunehmen, um insgesamt ein besseres Ergebnis zu halten.

Wie funktioniert die Behandlung?

Die Besenreiser werden mit einer sehr kleinen Kanüle punktiert. Durch diese Kanüle wird in dann ganz geringen Mengen ein Verödungsmittel eingespritzt. Das Verödungsmittel Polidocanol oder Äthoxysklerol ist seit Jahrzehnten zur Behandlung von Besenreisern zugelassen. Die Wirkung des Verödungsmittel beruht auf einem Effekt, den man vielleicht am besten als „Verkleben“ bezeichnen kann. Das Verödungsmittel reizt die Innenwand der Besenreiser, welche sich dadurch verschließen und  nach Therapie und Abheilung außen nicht mehr sichtbar sind.

Durch den mechanischen Druck durch Tupfer, die nach dem Veröden auf die Punktionsstelle gedrückt und mit dem Kompressionsverband eingewickelt werden, wird der Druck auf die verödete Region verstärkt und der Verklebungseffekt weiter verstärkt.

Zur Sicherung des Behandlungsergebnisses sollte der Verband 24 Stunden getragen werden und erst danach von Ihnen entfernt werden. Im Normalfall können Sie sofort nach der Behandlung Ihren normalen Tätigkeiten wieder nachgehen; besondere Belastungen (Joggen, lang anhaltendes Stehen; Gewichte mit den Beinen stemmen, längeres Tanzen usw.) sollten Sie jedoch vermeiden.

Nebenwirkungen

Komplikationen bei der Besenreiserbehandlung sind sehr selten und meistens harmlos. Wenn Sie den Verband abnehmen, könnten durchaus noch leichte Blutergüsse oder Rötung vorhanden sein. Dies verschwindet jedoch normalerweise nach und nach; je nach Veranlagung kann das mehrere Wochen dauern. Einige Patienten mit individuellen Überempfindlichkeiten beklagen, dass sich die verödeten Besenreiser braun verfärben. Diese seltene Reaktion vergeht jedoch auch in der Regel, dauert aber mitunter einige Monate. Äußerst selten aber möglich sind allergische Reaktionen auf das Verödungsmittel; häufiger ist eine Unverträglichkeit des Pflasterverbandes, eine unangenehme, jedoch ungefährliche und nach Abnahme des Pflasters schnell abklingende Reaktion.