Krampfader OP

BEWÄHRTE METHODE

STRIPPING-OPERATION

Effektive Methode.

Für die meisten Patienten gut verträglich.

Infos zur Stripping-Operation

Für wen ist das Verfahren geeignet?

Die Stripping-Operation ist ein bewährtes Verfahren zur Behandlung von inneren Krampfadern (den sogenannten Rosenvenen) bei dem die Vene durch kleine Schnitte von der Leiste oder Kniekehle ausgehend nach unten herausgezogen wird. Das Verfahren ist für viele Patienten mit erkrankten Venenklappen der großen oder kleinen Rosenvene geeignet. In den meisten Fällen kann der Eingriff ambulant durchgeführt werden. Die Rückkehr zum Alltag ist einige Tage oder wenige Wochen nach der Behandlung möglich.

Wie funktioniert die Behandlung?

Je nach dem ob die kleine oder große Rosenvene erkrankt ist, wird in Allgemeinnarkose wird ein kleiner Schnitt in der Leiste oder Kniekehle gesetzt. Die erkrankte Vene wird an ihrer Einmündung abgesetzt und eine Sonde wird bis zum unteren Ende der erkrankten Vene geschoben. Dort wird die Vene über einen weiteren kleinen Schnitt mithilfe der Sonde herausgezogen. Die Schnitte werden dannmit einer kleinen Naht verschlossen.  Zuletzt erfolgt ein Pflasterverband und ein Kompressionsverband wird angelegt.

Wie erprobt ist das Verfahren?

Die Stripping-Operation ist eines der ältesten und erprobtesten Verfahren. Sie wurde bereits 1907 von dem Amerikaner William Wayne Babcock beschrieben und hat sich in den folgenden Jahrzehnten als Standard durchgesetzt. In jüngerer Zeit sind minimal-invasive Verfahren wie Laser und Radiowelle als Alternativen dazugekommen.

Welche Vorteile hat das Verfahren?

Verglichen mit mit den minimal-invasiven-thermischen Verfahren ist die Stripping-Operation das am längsten erprobte Verfahren. Die erkrankte Vene ist nach der Behandlung nicht mehr vorhanden und kann dementsprechend nicht mehr erkranken. Allerdings können sich auch bei diesem Verfahren neue, andere Krampfadern bilden.

Welche Nachteile hat das Verfahren?

Nebenwirkungen sind überwiegend gering. Im Vergleich zu minimal-invasiven Verfahren wie Laser oder Radiowelle ist die Erholungszeit nach dem Eingriff etwas länger und vorübergehende Blutergüsse sind häufiger. Selten kommt es zu Gefühlsstörungen der Haut, kommen, die meistens nach einiger Zeit wieder verschwinden. Über Vorteile und Risiken des Verfahrens werden sie ausführlich in einem persönlichen Aufklärungsgespräch informiert.

Trägt meine Versicherung die Kosten?

Trägt meine Versicherung die Kosten?

Das Verfahren wird von allen gesetzlichen Krankenkassen als Teil des Leistungskataloges zur ausreichenden medizinischen Versorgung übernommen. Private Krankenversicherer tragen die Kosten ebenfalls in der Regel problemlos.